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Sonntag, 5. Januar 2014

What is the New in New Realism? (Maurizio Ferraris)

Von Ralf Keuper

In einem Vortrag an der Universität Bonn erläutert Maurizio Ferraris die von ihm vertretene Richtung des Neuen Realismus in der Philosophie. 


Derzeit sorgt der Neue Realismus, der in Deutschland vor allem von Markus Gabriel repräsentiert wird, für einigen Wirbel.
Kritiker werfen den Vertretern des Neuen Realismus u.a. vor, eine journalistische Philosophie oder science fiction à la Hollywood zu betreiben. 

Denselben Vorwurf könnte man auch dem Postmodernismus und Konstruktivismus machen, wie es Alain Sokal u.a. in ihrem Buch Eleganter Unsinn vorexerziert haben. Insofern handelt es sich hier um das übliche "Geplänkel". 

Eine gute Einschätzung liefert ein Kommentar in der SZ.

Ferraris und Gabriel bewegen sich nach meinem Eindruck auf einer ähnlichen Argumentationslinie wie zuvor Nicolai Hartmann in Neue Wege der Ontologie und Konrad Lorenz mit seinem Hypothetischen Realismus, den er in seinem Buch Die Rückseite des Spiegels, mit Verweis auf Hartmann, entwarf. 
Erwähnenswert in dem Zusammenhang ist auch die Schrift Der Mut zum Sein von Paul Tillich, der sich selbst in einem Fernsehinterview als Kritischen Realisten bezeichnete. 

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