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Freitag, 30. Januar 2015

Einige interessante Beiträge der letzten Zeit aus der Wissenschaft #2

Von Ralf Keuper

Wer geglaubt hatte, die katholische Kirche würde noch immer mit dem wissenschaftlichen Fortschritt hadern, kann sich von dem Vorsitzenden der Päpstlichen Akademie, Bischof Marcelo Sánchez Sorondo, eines besseren belehren lassen. Jedoch hat die Begeisterung für die Wissenschaft ihre Grenzen, jedenfalls was die eigene (Kirchen-)Geschichte angeht. Dieser könnte die Kirchenführung einige wichtige Anregungen entnehmen, wie sie wieder näher an die Menschen heran rücken könnte, wie der Theologie-Professor Hubert Wolf in seinem neuen Buch Krypta darzulegen versucht. Aber auch sonst besteht in der Katholischen Kirche weiterer Aufklärungsbedarf, insbesondere was ihre Rolle während der Weimarer Republik betrifft, wie der Historiker Christoph Hübner in seinem Buch Die Rechtskatholiken, die Zentrumspartei und die katholische Kirche bis zum Reichskonkordat 1933. Ein Beitrag zur Geschichte der Weimarer Republik schreibt. 

Der Journalismus muss sich in letzter Zeit von verschiedenen Seiten einen Mangel an Objektivität vorhalten lassen. In der Tat, so die Kommunikationswissenschaftlerin Cornelia Mothes, müssten sich die Journalisten der Diskussion um die Objektivität ihrer Berichterstattung stellen

Sie Soziologin Paula-Irene Villa, sprach in einem Interview mit dem manager magazin über vom Ehrgeiz getriebene Eltern und darüber, weshalb die Angst vor dem Mittelmaß inhuman ist. Ihr Kollege Reinhard Kreissl erläutert in einem Gespräch mit profil.at, warum er Investitionen in Menschen für wichtiger hält als die in Technik

Am kommenden Sonntag bringt der Deutschlandfunk die Sendung Ordnung im Geäst. Der neue Stammbaum der Vögel und Insekten


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